Maßstab: 100 % ist die beste je Leistungspunkt definierte Aussage. Kein reales Produkt erreicht sie in allen Punkten zugleich. Alle 149 Kombinationen tragen die vollständigen Leistungsaussagen, 97 davon einen Beitrag. Entwicklungsstand, keine Vertragsgrundlage.
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Wer versichert sein soll, Alter, Wohnort und Beruf bestimmen den Beitrag; die Annahmefragen entscheiden, ob eine Gesellschaft den Antrag überhaupt annimmt. Beim Übernehmen werden alle Beiträge neu gerechnet – die Leistungen bleiben, die stehen im Bedingungswerk.
Die Gesellschaften rechnen gerade den Beitrag für . Wir fragen ihre eigenen Rechner – das dauert einige Sekunden. Danach lädt die Übersicht sofort.
Was Sie hier anhaken, ist gleich gesetzt – die Liste zeigt dann nur Tarife, die diese Fälle bezahlen. Ändern können Sie es jederzeit.
Das würde jetzt an die Gesellschaft gehen.
Was die Regler tun, woher die Zahlen kommen und was sie nicht sagen.
Jeder Fall ist eine Liste von Posten, und jeder Posten nennt die Leistung, an der er hängt. Die Beträge sind realistische Schätzungen – keine Zusage und kein Angebot. Posten ohne eigene Leistung (etwa die Sanierung einer Nachbarwohnung) gehören zum Grundschutz und zahlt jede Privathaftpflicht.
Jeder Fall zeigt zwei Ausgänge: ohne Versicherung – dazu zählt auch ein Tarif, der die nötige Leistung nicht einschließt – und mit Versicherung, abzüglich einer gewählten Selbstbeteiligung.
Nach der Rechtslage, denn an ihr trennen sich die Tarife: ob Sie haften und es teuer wird, ob Sie haften, die Grunddeckung den Schaden aber ausschließt, ob Sie gar nicht haften und der andere auf dem Schaden sitzen bleibt – oder ob Ihnen selbst geschadet wird. In der ersten Klappe zahlt jede Privathaftpflicht; in den anderen entscheidet der Tarif.
Ein angehakter Fall verlangt, dass die Leistung versichert ist. Ob ihr Höchstbetrag reicht (etwa bei Schlüsseln „bis 50.000 €“) oder ob eine Bedingung wie die Bausumme oder die Tankgröße passt, steht unter „Darauf achten“ und in den Leistungsdetails der Karte. Dort lässt sich die höchste Stufe auch einzeln verlangen.
Er verlangt jede Leistung, die der Fall braucht und die nicht jeder Tarif hat – die Hauptleistung (ohne sie zahlt der Tarif den ganzen Fall nicht) und jede weitere, an der ein Posten hängt. Ein Tarif ohne diese Leistung wird ausgeblendet und steht mit Grund unter „Was fehlt und warum“. Jede Forderung ist gekennzeichnet und mit einem Klick wieder weg.
Die fünf Bereichsregler rührt er nicht an: eine Teilnote misst viele Leistungen, ein Fall braucht davon wenige. Wer eine Teilnote als Bedingung will, zieht den Regler selbst.
Bleibt nach allen Forderungen kein Tarif übrig, zeigt die Liste, welche Bedingung sich lockern lässt und wie viele Tarife das zurückbringt.
Mehrere Fälle gleichzeitig sind zwei Fragen und nicht eine. Alle angehakten Fälle wählen aus – Sie sehen, welcher Tarif sie alle deckt. Wie sie ins Geld gehen, ist die zweite Frage, und die stellt der Schalter unter der angenommenen Jahresrechnung.
Jeder Fall für sich ist die Vorgabe. Jeder angehakte Fall wird als eigenes Jahr gerechnet, mit der vollen Versicherungssumme und der vollen Selbstbeteiligung; verlangt wird die Summe, die der teuerste einzelne Fall braucht. Das ist die Frage „mir passiert einer davon – trägt der Tarif ihn?“
Alle im selben Jahr ist die andere Stellung: die Schäden werden addiert. Bei der Privathaftpflicht ändert das selten etwas, weil die Deckungssummen weit über jedem dieser Fälle liegen. Die Auswahl oben bleibt bei beidem unberührt.
Verglichen und sortiert wird dann nach dem schlimmsten Einzelfall: dem, bei dem Sie am meisten selbst tragen. Das ist nicht zwingend der teuerste – ein billiger Fall, den der Tarif gar nicht versichert, trifft Sie härter als ein teurer, den er bezahlt. Der günstigste wäre die falsche Wahl: er liesse die Deckung besser aussehen, als Sie sie angefragt haben.
Bei einem angehakten Fall sind beide Betrachtungen dasselbe; der Schalter steht dann gar nicht da.
Jeden Posten des Falls mit seinem Betrag und der Zahl der Tarife, die die Leistung dahinter nicht haben. Verlangt wird nur, was den Bestand trennt: eine Leistung, die jeder Tarif hat, wäre eine Bedingung ohne Wirkung. Ein Posten, den ein Teil des Marktes nicht führt, trägt einen Knopf; einer, den alle leisten, keinen.
Er geht denselben Weg wie eine Vorbelegung: dieselbe Karte oben, dieselbe Bedingung, dieselbe Zeile in der Fehlliste unter der Liste. Kein Tarif verschwindet stumm – unter der Ergebnisliste steht, welcher Tarif an welcher Bedingung gescheitert ist.
Schließt bei einem Tarif ein Zusatzbaustein die Lücke, steht das neben dem Knopf. Mit der Pflicht fällt er trotzdem heraus – die Bedingung fragt, was die Tarifkombination leistet, nicht was sie leisten könnte. Das soll man vorher wissen und nicht hinterher suchen.
Weil die Fallrechnung je Posten binär fragt: leistet der Tarif das überhaupt? Ist die Antwort ja, zählt der ganze Posten; davon geht die Selbstbeteiligung ab.
Was ein Tarif für eine einzelne Leistung höchstens zahlt, geht nicht ein – „Gefälligkeitsschäden bis 20.000 €“ und „bis zur Deckungssumme“ sehen in dieser Zahl gleich aus. Der Unterschied steht in den Leistungsdetails der Karte, und der Ring daneben zeigt, wie gut der Punkt geregelt ist.
Wie gut der Punkt geregelt ist – gemessen an der besten Aussage, die es zu diesem Punkt gibt. Voll heißt: so gut wie es geht. Leer mit Strich heißt: nicht versichert.
Was er nicht sagt: wie viel Prozent eines Schadens gezahlt werden – ein gedeckter Schaden wird ganz gezahlt. Deshalb steht am Ring eine Form und keine Prozentzahl. Der genaue Wert erscheint, wenn man auf ihn zeigt.
Die Teilnoten der fünf Bereiche – genau die Werte, die unter jedem Tarifnamen als Balken stehen, in derselben Spalte. Die Stufen sind keine runden Zahlen, sondern die Schwellen, bei denen im Bestand noch 75, 50, 30, 15 und 5 Prozent der Tarife mitkommen; zwei Stufen auf derselben Schwelle werden zu einer.
Jeder Bereich fasst Gruppen des Katalogs zusammen: Summen und Personen (Deckungssumme und Umfang, versicherte Personen), Wohnen, Unterwegs und Freizeit (Fortbewegung und Sport, Tiere), Fremde Sachen (Schlüssel und fremde Sachen, Tätigkeiten und Ehrenamt, Beruf und Dienst) und Ausfall und Garantien (Ausfalldeckung und Ausland, Vertrag und Garantien). Gerechnet wird aus erreichten und möglichen Punkten aller Gruppen des Bereichs, mit derselben Notenkurve wie die Gesamtnote. „Beruf und Dienst“ zählt nur mit, wenn Sie im öffentlichen Dienst tätig sind.
Fünf Bereichsregler, 94 Leistungspunkte und drei Geldfragen sind die Antwort auf eine Frage, die noch niemand gestellt hat. Sichtbar bleibt der Einstieg; alles Weitere steht hinter der ersten Kachel, „Tarifleistung selbst zusammenstellen“.
Ein angehakter Schadensfall klappt es in jedem Fall auf. Dann stehen dort Regler, und ein Filter, den man nicht sieht, ist ein stummer Filter. Die Kachel ist dann gesperrt und sagt, warum.
Die Anbieter verkaufen ihre Privathaftpflicht in Stufen. Wie ein Anbieter seine Stufe nennt, steht im Tarifnamen; wir ordnen jede einer von drei marktweiten Stufen zu: Premium, Komfort und Basis. Alle drei werden gegen denselben Katalog und mit derselben Notenkurve gemessen – eine 2,0 bedeutet also in jeder Stufe dasselbe.
Die Wahl oben ist deshalb ein Filter und keine Frage des Maßstabs. Wer unsicher ist, lässt alle nebeneinander stehen und entscheidet an den Schadenfällen: ein Fall, den ein Basistarif nicht bezahlt, blendet ihn aus.
Keiner davon ist von Hand gepflegt. Alle drei entstehen aus derselben Menge, die auch die Liste darunter zeigt: alles, was zu Ihren Reglern passt, einen Beitrag hat und so auch verkauft wird. Rechenbeispiele und Tarifkombinationen ohne Beitrag treten nicht an – ein „Preis-Tipp ohne Preis“ wäre keiner, und eine Empfehlung, die man nicht bestellen kann, auch nicht.
Sie hängen der Reihe nach aneinander. Der Preis-Tipp steht zuerst fest, der Preis-Leistungs-Tipp misst sich an ihm, der Leistungs-Tipp an diesem. So kann keine Karte eine andere doppeln.
Nicht der billigste Tarif. Der billigste am Markt ist regelmäßig auch der dünnste, und den schlägt niemand guten Gewissens vor, nur weil keiner weniger kostet. Gesucht wird in zwei Schritten: erst der Kreis der Günstigen – die billigsten 5 % der angezeigten Tarife, höchstens aber fünf –, darin dann der mit der besten Note. Die Deckelung hält den Kreis bei dem, was „günstig“ heißen soll: 5 % von sechshundert Tarifen wären dreißig, und der Dreißigste ist kein günstiger Tarif mehr.
Gerechnet wird der Beitrag im Verhältnis zur Leistung – der Jahresbeitrag gemessen an dem Wert, aus dem auch die Note entsteht. Die Selbstbeteiligung geht NICHT ein. Sie verschwindet damit aus der Reihenfolge, nicht aus der Anzeige – an jeder Karte steht, was Sie selbst tragen, und die Preis-Leistungs-Zahl schreibt ausdrücklich dazu, dass sie es nicht rechnet. Achten Sie darauf: ein Tarif mit hoher Selbstbeteiligung gewinnt hier gegen einen ohne, obwohl er im Schadensfall teurer werden kann.
Dazu zwei Bedingungen. Er muss mehr leisten als der Preis-Tipp und mehr kosten als er. Beides ist nötig: gleich viel Leistung für mehr Geld ist keine Empfehlung, und mehr Leistung zum selben Preis wäre bereits der Preis-Tipp.
Er muss mehr leisten als der Preis-Leistungs-Tipp – sonst stünden zwei Karten mit derselben Leistung nebeneinander, und die rechte hieße „Leistungs-Tipp“, ohne mehr zu leisten. Unter den übrigen gewinnt die beste Note. Haben beide dieselbe Leistung, ist der günstigere der Preis-Leistungs-Tipp und der teurere der Leistungs-Tipp.
Das kommt vor – etwa wenn der günstigste Tarif zugleich der beste ist: dann gibt es keinen, der ihn in Leistung und Preis übertrifft. In diesem Fall steht dort der beste Tarif ohne die Bedingung. Bei einer Handvoll Tarife ist das keine Seltenheit; je größer die Auswahl, desto seltener.
Die Karten selbst sagen es nicht – sie zeigen Tarif, Note und Beitrag und keine Rechenwege. Wer wissen will, ob gerade eine Bedingung ausgesetzt hat, findet es hier: es sind genau die Fälle, in denen zwei der drei Karten denselben Tarif tragen oder der Leistungs-Tipp nicht mehr leistet als der Preis-Leistungs-Tipp.
Weil die Knöpfe Beitrag, Note und Preis-Leistung ohne diese Bedingungen ordnen. Eine Sortierung ist eine Reihenfolge, eine Karte eine Empfehlung – und eine Empfehlung darf Bedingungen haben, die eine Reihenfolge nicht hat. Damit das niemand für einen Fehler hält, nennt jede Karte unter ihrem Namen den Kreis, gegen den sie angetreten ist.
Und ein Gleichstand wird gesagt statt verdeckt: tragen mehrere Tarife dieselbe Note, steht es an der Karte. Ein Tipp mit 0,0 Vorsprung wäre eine Aussage über eine Reihenfolge, die der Zufall gemacht hat.
Die Note sagt, wie viel ein Tarif von dem erfüllt, was der Katalog der Privathaftpflicht abfragt. Dasselbe gilt für die Noten der fünf Rubriken, und die Regler darüber stufen nach genau diesen Noten.
Preis-Leistung ist der Jahresbeitrag im Verhältnis zu dieser Leistung. Die Selbstbeteiligung wird dabei nicht mitgerechnet – sie steht daneben an der Karte. Damit steckt der Preis der Variante im Zähler und die Güte des Bedingungswerks im Teiler.
Was die Selbstbeteiligung im Schadenfall kostet, rechnet die Zeile zu Ihren Schadenfällen an jeder Karte aus.
Bei der Privathaftpflicht ist die Selbstbeteiligung ein fester Betrag je Schadenfall – im Bestand keine, 125, 150, 300 oder 500 €. Der Regler nennt diesen Betrag; eine Erstattungsquote gibt es nicht, ein gedeckter Schaden wird ganz gezahlt.
Manche Leistungen tragen eine eigene Selbstbeteiligung, etwa Gefälligkeitsschäden „bis 20.000 €, Selbstbeteiligung 250 €“. Sie steht im Wortlaut der Leistung in den Leistungsdetails und geht in diesen Regler nicht ein.
Was ein Tarif gar nicht versichert, zählt hier NICHT mit. Das ist keine Selbstbeteiligung, sondern eine Deckungslücke, und sie steht als solche an der Karte. Die beiden zusammenzuwerfen hörte sich nach demselben an und ist es nicht: gegen eine Selbstbeteiligung hilft eine andere Variante desselben Tarifs, gegen eine Lücke nur ein anderer Tarif.
Maßstab: 100 % ist die beste je Leistungspunkt definierte Aussage. Kein reales Produkt erreicht sie in allen Punkten zugleich. Alle 149 Kombinationen tragen die vollständigen Leistungsaussagen, 97 davon einen Beitrag.
Dieser Entwurf ordnet anders an als Entwurf 1, rechnet aber dasselbe.
Entwicklungsstand, keine Vertragsgrundlage.
Leistungen, Noten und Beiträge kommen aus dem Webdienst des Rechners und damit
aus seiner Datenpflege – abgerufen am
29.09.2026 um
13:41 Uhr.
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